Planungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Dr. Eisele mbH (PPE)

Schwerpunkt der PPE ist die Umnutzung ehemals industriell und gewerblich genutzter - auch mit Kontaminationen beaufschlagter - Grundstücke, die heute brach liegen oder nur teilweise ("suboptimal") genutzt werden. Deren Wiedereingliederung in den Wirtschaftskreislauf (Flächenrecycling) betreibt die PPE als Investor überwiegend nach dem Prinzip Kaufen, Entwickeln und Verkaufen (KEV). Die dabei erworbenen Grundstücke werden in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Städten und Gemeinden unter maßgeblicher Mitwirkung des zuständigen Landratsamts in der Regel einer höherwertigen Nutzung zugeführt.

Die in der Regel mit der Baulandentwicklung verbundenen Ingenieur- und Planungsleistungen (Altlasten, Rückbau, Bebauungsplan, Erschließung) und die nachfolgenden Bauleistungen werden an geeignete Fachfirmen vergeben. Werden Objekte in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand entwickelt (PPP), erfolgt die Vergabe entsprechend den öffentlich-rechtlichen Richtlinien und Gesetzen.

Die PPE stellt sowohl den Veräußerer als auch den Folgenutzer von Verpflichtungen und Kosten für Altlastenbeseitigungsmaßnahmen frei. Im Laufe der Jahre haben wir uns so einen Ruf als "Problemlöser" beim Flächenrecycling erworben. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass bei allen unseren bisherigen Projektentwicklungen die Kontaktvermittlung zu den Grundstückseigentümern ("Störer") durch Landesbehörden (Umweltministerium Baden-Württemberg, Regierungspräsidien und Landratsämter) erfolgte.

In der Diashow sehen Sie Momentaufnahmen unserer Flächenrevitalisierung "Kienzle-Areal" nach Abschluss der Entwicklung (Okt. 2005).

 


Beispielhaft genannt seien an dieser Stelle unsere Referenzprojekte:

Am 17. März 2006 erhielt die PPE für die Revitalisierung des Kienzle-Areals den vom Umweltministerium Baden-Württemberg gemeinsam mit dem altlastenforum Baden-Württemberg e. V. erstmals ausgelobten Flächenrecyclingpreis.


Nominierung zum Flächenrecyclingpreis 2008:

Am 11. Februar 2009 wurde im Haus der Architekten in Stuttgart zum zweiten Mal der Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg verliehen. Weit mehr als 100 Teilnehmer erlebten eine schöne Preisverleihung. Umrahmt wurde die Veranstaltung musikalisch von Prof. Klaus Dreher (Musikhochschule Stuttgart). Den Festvortrag zur Veranstaltung hielt Matthias Böttger, raumtaktik, Berlin, Kurator des deutschen Beitrags bei der Architektur-Biennale 2008.

Der Präsident der Architektenkammer Wolfgang Riehle führte in den Wettbewerb ein und stellte die nominierten Projekte vor. Auf einen Projektaufruf hin hatten sich 17 Projekte beworben, von denen 16 für den Wettbewerb zugelassen werden konnten. Bei zwei der eingereichten Vorhaben empfahl die Jury diese bei der nächsten Auflage des Wettbewerbs nochmals einzureichen, da dann bei den jeweiligen Vorhaben mehr städtebaulich umgesetzt sein dürfte. Die Jury bestand aus

Die Jury tagte am 27. Januar 2009 und bewertete bei den eingereichten Projekten die Themen "Übergeordnete ökologische Aspekte", "Baureifmachung", "Städtebauliche Aspekte", "Architektur / Gestaltung / Bautechnik", "Finanzierung / Vertragliche Regelungen" sowie "Organisation und Prozesse". Die Jury nominierte sechs Projekte, darunter unser Projekt "Auf Eggen, Lörrach" folgendermaßen:

"Neben der erfolgreichen Vermarktung der revitalisierten Flächen einer ehemaligen Ziegelei besticht hier nicht zuletzt die Professionalität im Verfahrensablauf – bei Analyse, Altlastenbeseitigung, Geschwindigkeit und Informationspolitik: Massive Ängste und Proteste einer Bürgerinitiative konnten durch konsequentes Handeln und Überzeugungsarbeit ausgeräumt und das Projekt in wenigen Jahren realisiert werden. Es gelang dem Projektentwickler in Kooperation mit den zuständigen Behörden ohne staatliche Förderung und nach einem vorausgegangenen Vierteljahrhundert des Brachfalls einen Südhang mit ca. 6 ha in herrlicher Aussichtslage und Übergang zu einem geplanten Landschaftsschutzgebiet für individuellen Wohnungsbau verfügbar zu machen, ohne dass Naturraum in Anspruch genommen werden musste."
Aus der Gruppe der nominierten Vorhaben wurde der Flächenrecyclingpreis Baden-Württemberg an das Projekt "Schiesser-Konversion - Quartier Langensteg" verliehen. Die Preisübergabe erfolgte durch Frau Umweltministerin Tanja Gönner.
An die Veranstaltung schloss sich ein gut besuchter Empfang im Haus der Architekten an.

Sie finden eine ausführliche Dokumentation des Wettbewerbs hier.

Weitere Informationen zur Planungs- und Projektentwicklungsgesellschaft Dr. Eisele mbH finden Sie unter
www.dr-eisele.de